FRANKFURTER POSITIONEN 2015
FESTIVAL FÜR NEUE WERKE
22.01. – 01.02.2015

Performance

Performance

RECHT. ÖKONOMIEN DES HANDELNS 2
von Daniel Kötter und Hannes Seidl

Uraufführung
Koproduktion Daniel Kötter / Hannes Seidl, Künstlerhaus Mousonturm sowie MaerzMusik – Festival für aktuelle Musik und Muziekcentrum De Bijloke Gent

20.00 Uhr
Künstlerhaus Mousonturm
Karten Vorverkauf Künstlerhaus Mousonturm
Eintritt € 19,- / erm. € 9,-

Sechs Rechtswissenschaftler, Richter und NGO-Mitarbeiter diskutieren, streiten, tanzen und feiern auf einer Moselinsel im Niemandsland direkt vor dem Städtchen Schengen in Luxemburg. Drei Jahrzehnte nach dem ersten Schengener Abkommen lautet die Frage an die Inselbewohner: Wie lässt sich weltweit Gerechtigkeit durch Recht durchsetzen? Der Videokünstler und Regisseur Daniel Kötter und der Komponist Hannes Seidl begleiteten ihr Spektakel mit Kamera und Mikrofon. Jetzt, auf der Bühne, rücken experimenteller Dokumentarfilm und Live-Konzert zusammen und lassen territoriale Bedingungen von Recht und Musik im Zusammenspiel zu einer konkreten Reflexion und Erfahrung werden.

 

Nach der zweiten Vorstellung besteht die Möglichkeit an einem Publikumsgespräch zu der Aufführung teilzunehmen, das von Studierenden der Goethe-Universität und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst geleitet wird.

IBSEN: GESPENSTER
von Markus&Markus

Uraufführungsinszenierung
Koproduktion Markus&Markus, Künstlerhaus Mousonturm

20.00 Uhr
Künstlerhaus Mousonturm
Karten Vorverkauf Künstlerhaus Mousonturm
Eintritt € 19,- / erm. € 9,-

In Ibsens Drama Gespenster bittet Osvald seine Mutter, ihm Sterbehilfe zu leisten. Sie zweifelt. Einige Schweizer Organisationen bieten solche Hilfe seit dreißig Jahren und bis heute innerhalbeiner juristischen Grauzone an. „Wir sind Markus&Markus. Wir wollen keinen Schauspieler mehr sehen, der so tut, als wolle er sterben. Wir werden unseren Osvald mit einer Person besetzen, die mit einer Sterbehilfe-Organisation den eigenen Tod plant. Am 01.04. haben wir unseren Osvald getroffen – wir haben jeden Tag mit ihm verbracht, außer zwei Montage. Am 30.04. sind wir mit ihm nach Basel gefahren. Am 22.05. waren wir auf seiner Beerdigung.“ IBSEN: GESPENSTER ist eine Hommage, ein feierliches Requiem, ein Museum für den verstorbenen Osvald. Auf der Bühne prallt ein gesellschaftlicher Diskurs auf ein Drama, dessen Protagonist bereits tot ist.

 

Nach der zweiten Vorstellung besteht die Möglichkeit an einem Publikumsgespräch zu der Aufführung teilzunehmen, das von Studierenden der Goethe-Universität und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst geleitet wird.