à jour – Vortragsreihe
zu den Frankfurter
Positionen

29.08.2012 bis
02.02.2013

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An der Grenze?
Über die Zukunft der Moderne

Das Nachdenken über Grenzen führt mitten hinein in die Diskussionen über die Moderne. Auch wenn die Theorien der sogenannten Postmoderne deren Auflösung angekündigt oder deren Überwindung propagiert haben, so deutet doch vieles darauf hin, dass sie den Diskurs der Moderne nicht beendet, sondern im Gegenteil weiter vorangetrieben haben. In den Debatten um die Moderne bündeln sich stets aufs Neue Reflexionen über unser gesellschaftliches, politisches und ästhetisches Selbstverständnis. Und die Krisenerfahrungen der letzten Jahre zeigen, wie dringend es ist, sich mit den normativen Grundlagen und der institutionellen Verfasstheit moderner Gesellschaften auseinanderzusetzen.

Der Kampf um Grenzen – ihre Überschreitung, Verschiebung, Delegitimierung, Verwischung, Auflösung – ist ein konstitutives Merkmal der Moderne. Es geht um die Frage nach legitimen und illegitimen Grenzen, um positive Erwartungen ihrer Überwindung im Interesse von Emanzipation, Freiheit und Kreativität, um negative Erfahrungen von Auflösungserscheinungen, die als gefahrvoll erlebt werden, um die Idee des Fortschritts: Was kann Fortschritt heute noch bedeuten? Muss er neu bestimmt werden? Nicht als eine Bewegung der permanenten Innovation und Überschreitung von Grenzen, sondern vielleicht gerade umgekehrt als eine Bewegung der Selbstbeschränkung?

In der multidisziplinär angelegten Vortragsreihe steht der normative Gehalt der Moderne im Kontext multipler (auch nichtwestlicher) Modernen zur Diskussion, indem Phänomene der Entgrenzung und Begrenzung in Kunst, Gesellschaft und Politik analysiert werden.

à jour
Vortragsreihe zu den
Frankfurter Positionen

Die vom Institut für Sozialforschung (IfS) konzipierte Vorlesungsreihe schafft ein theoretisches Rahmenprogramm zu dem von der BHF-BANK-Stiftung alle zwei Jahre initiierten Uraufführungsfestival der Frankfurter Positionen, bei dem Künstlerinnen und Künstler neue Werke zu einem zentralen Thema unserer Zeit präsentieren. Die Vortragsreihe wird während der Frankfurter Positionen 2013 mit einem Symposium im Frankfurt LAB und in der Alten Oper abgeschlossen.

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Kenichi Mishima
(Tokyo Keizai
Universität)
Eine Moderne –
viele Modernen.
Zwischen normativem
Leitbild, Verbrechen
und Widerstand

Kenichi Mishimas Vortrag führt mitten hinein in die Diskussionen über die »multiple modernities«. Gingen die klassischen Modernisierungstheorien davon aus, dass den strukturellen, institutionellen und kulturellen Dimensionen der Modernisierung weltweit eine Tendenz zur Angleichung innewohnt, die schließlich zu einer homogenen Moderne nach europäischem Muster führen wird, so betonen neuere Forschungen die Vielfalt der Moderne. Dasselbe normative Prinzip wird je nach historischem Kontext auf vielfältige Weisen verwirklicht, wie sich am Beispiel der Trennung von Staat und Religion schon innerhalb des euro-amerikanischen Raumes zeigt. Nicht zuletzt, so Mishimas These, ist die Pluralität geprägt von den je spezifischen Widerständen gegen die Zerstörungen, Verbrechen und Grausamkeiten, die, ungeachtet ihres normativen Leitbildes, noch jeder Realisierungsform der Moderne eigen waren und eigen sind. Dabei mobilisieren die Akteure – zum Beispiel soziale Bewegungen – oft traditionelle, auch religiöse Semantiken. Inwiefern lebt in den europäischen Diskussionen über den Wohlfahrtsstaat ein christliches Erbe oder in den ökologischen Diskussionen Ostasiens eine buddhistische Naturmystik fort? Am Ende seines Vortrags beobachtet Kenichi Mishima am Beispiel der Reaktionen auf die Katastrophe von Fukushima, wie sich ganz unterschiedliche Semantiken transnational zu neuen Konfigurationen verschlingen können.

KENICHI MISHIMA ist Literaturwissenschaftler, Philosoph, politischer Ideengeschichtler und Sozialwissenschaftler in einer Person und einer der großen Impulsgeber für den interkulturellen Diskurs zwischen Asien und Europa. Der für seine Verdienste im Austausch zwischen Deutschland und Japan mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftler lehrt Sozialphilosophie und zeitgenössische Philosophie an der Wirtschaftsuniversität Tokio.

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Eva Geulen
(Universität Bonn)
Subjekte: ent(-grenzt, -fremdet, -fesselt, -worfen, -schieden)

Theorien über Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Subjekten und Subjektivität unter den Bedingungen einer entgrenzten Welt gibt es in stattlicher Zahl und verschiedenster Provenienz. Nicht nur Theoretikerinnen, sondern auch Künstler und sogenannte Kulturschaffende arbeiten am Subjekt, seinem Begriff, seinen Herausforderungen, seinen vergangenen und künftigen Schicksalen. Kann man aus der Fülle ­verfügbarer Positionen und zirkulierender Theoreme eine Typologie entwickeln? Sinnvoll ist eine solche Typologie nur, wenn durch sie etwas sichtbar wird, das unter anderen Bedingungen verborgen bliebe. Viele Kriterien einer ­solchen Anordnung sind denkbar und wurden bereits erprobt. Alternativ versucht Eva Geulen anhand der Vorsilbe ent- eine andere Ordnung. Dabei soll auch neues Licht auf den lange ent-scheidenden, aber heute scheinbar nicht mehr tragfähigen Begriff der Entfremdung fallen.

Nach Lehr- und Forschungstätigkeiten unter anderem an der Stanford University, University of Rochester und New York University wurde Eva Geulen 2003 Professorin am Institut für Germanistik der Universität Bonn. Im Wintersemester 2012 wird sie an die Goethe-Universität Frankfurt wechseln. Eva Geulen forscht zu Deutscher Literatur vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, Literaturtheorie und philosophischer Ästhetik. – Veröffentlichungen: ­Giorgio Agamben zur Einführung. Hamburg: Junius 2 2009; ­Das Ende der Kunst. Lesarten eines Gerüchts nach Hegel. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2002; (hg. zusammen mit ­Stephan Kraft): Grenzen im Raum – Grenzen in der Literatur. Sonderheft der Zeitschrift für deutsche Philologie. Berlin: Erich Schmidt Verlag 2010.

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Claus Offe
(Hertie School of Governance Berlin)
Verantwortung - eine rätselhafte Sozialbeziehung

»Regierungsverantwortung« ist das höchste Ziel parteipolitischen Machtstrebens. Die »Verantwortlichkeit« der Regierung ist Anspruch und Kennzeichen des demokratischen Verfassungsstaates. Max Weber sieht das politische Führungspersonal zu »verantwortungsethischem« Handeln berufen. Überall in Europa sind sozialpolitische Reformprojekte aktuell, die den Bürgerinnen und Bürgern des Wohlfahrtsstaates mehr »Eigenverantwortung« abverlangen. Unternehmensverantwortung (»corporate social responsibility«) ist ein Leitbegriff in modernen Lehren vom guten Management. Seit einigen Jahren arbeitet man im Ministerrat des Europarates an einer Charta, in der Politik und Gesellschaft der Mitgliedstaaten auf ein Ethos der Inklusion verpflichtet werden – auf Grundsätze der »shared social responsibilities«. Claus Offes Vortrag unternimmt den Versuch, die unübersichtliche Landschaft der Verantwortungsdiskurse sozialtheoretisch und anhand von Beispielen zu kartographieren.

Nach Professuren u. a. an der Universität Bielefeld und an der Universität Bremen war Claus Offe Professor für Politische Soziologie und Sozialpolitik an der Humboldt- Universität zu Berlin. Nach seiner Emeritierung 2005 wurde er Mitglied im Professorium der Hertie School of Governance in Berlin. Claus Offe hat nicht allein international wegweisende politikwissenschaftliche und soziologische Forschung betrieben, sondern er positioniert sich auch immer wieder in der politischen Öffentlichkeit. So war er beispielsweise Gründungsmitglied des Basic Income European Network. – Veröffentlichungen: Selbstbetrachtung aus der Ferne. Tocqueville, Weber und Adorno in den Vereinigten Staaten. Adorno-Vorlesungen 2003. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2004; Basic Income and the Labor Contract, in: Analyse & Kritik 31. 1 (2009), 49–79; Was (falls überhaupt etwas) können wir uns heute unter politischem »Fortschritt« vorstellen?, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 7. 2 (2010), 3–14.

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Sighard Neckel (Goethe-Universität und IfS)
Jenseits der bürgerlichen Gesellschaft: Refeudalisierung und Postdemokratie

Die Modernisierung des Kapitalismus zur Finanzmarktökonomie bringt im Ergebnis soziale Muster in der Verteilung von Macht, Reichtum und Anerkennung hervor, die vormodernen Sozialformen entstammen. Dieser paradoxe Prozess eines gesellschaftlichen Wandels, der Altes als Neues entstehen lässt, wird in zwei sozialwissenschaftlichen Diagnosen zum Thema. Während die These vom Anbruch einer »Postdemokratie« den modernen politischen Geschäftsbetrieb als Rückfall in vordemokratische Zeiten analysiert, zielt der Nachweis einer »Refeudalisierung« der modernen Gesellschaft darauf ab, dass sich kapitalistische Modernisierung heute als Kontinuitätsbruch gegenüber den Maximen der modernen Sozialordnung vollzieht. Der globale Finanzmarktkapitalismus existiert jenseits der bürgerlichen Gesellschaft. Offen bleibt daher, auf welche normativen Bestände sich wirtschaftlicher Wettbewerb, politische Macht, gesellschaftliche Verteilung und soziale Integration künftig beziehen werden.

Sighard Neckel ist seit 2011 Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziale Ungleichheit an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Mitglied im Kollegium des Instituts für Sozialforschung (IfS). Zuvor lehrte er Soziologie an der FU Berlin und hatte Professuren an den Universitäten Siegen, Wuppertal, Gießen und Wien inne. Seine zentralen Forschungsfelder sind: Symbolische Ordnungen sozialer Ungleichheit, Soziologie des Ökonomischen, Kultursoziologie der Marktgesellschaft, Emotionssoziologie. Veröffentlichungen: Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt (mit C. Honegger und Ch. Magnin). Berlin: Suhrkamp 2010; Kapitalistischer Realismus. Von der Kunstaktion zur Gesellschaftskritik. Frankfurt a. M. und New York: Campus; Flucht nach vorn. Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2008.

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Andreas Huyssen
(Columbia University New York)
Das Schattenspiel als Medium einer nach-modernen Moderne.
Über Nalini Malani und William Kentridge

Die »time-space compression« (David Harvey) war ein Kennzeichen der klassischen gesellschaftlichen und ästhetischen Moderne. In der künstlerischen Praxis der letzten beiden Jahrzehnte haben sich die Grenzen dieser Moderne sowohl zeitlich wie räumlich derart verschoben, dass man von einer gleichzeitigen Erweiterung von Raum und Zeit sprechen kann. Der Vortrag handelt von zwei »nicht-westlichen« Künstlern, die die Traditionen ihrer eigenen Kultur (Indien, Südafrika) mit einer kreativen Aneignung der klassischen Moderne und Avantgarde verknüpfen und damit auch den Rezeptionsraum ihrer Arbeiten massiv erweitern. William Kentridge und Nalini Malani sind paradigmatische Figuren, an denen sich Fragen nach globaler Kunstpraxis, transnationaler Metamorphose der europäischen Moderne in der sogenannten »Peripherie« und der Rolle des Mediums in der heutigen Kunst aufwerfen lassen. Mit anderen Worten: In Frage stehen spezifische Formen einer Entgrenzung der westlichen Moderne und deren privilegierter Begriff des Mediums.

Andreas Huyssen ist Professor für Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University in New York, Gründungsdirektor des dort ansässigen Zentrums für Vergleichende Literaturwissenschaft und Gesellschaft sowie Mitbegründer von New German Critique, der führenden Zeitschrift für Deutschlandstudien in den USA. Bekannt ist Andreas Huyssen für seine Forschungen u. a. in den Feldern internationale Moderne und Postmoderne, Kritische Theorie der Frankfurter Schule, Stadtkultur sowie Literatur und Kunst in einer globalisierten Welt. Aus seinen Veröffentlichungen: Present Pasts: Urban Palimpsests and the Politics of Memory. Stanford: Stanford University Press 2003; Other Cities, Other Worlds. Urban Imaginaries in a Globalizing Age. Durham und London: Duke University Press 2008; Shadow Play as Medium of Memory, in: Nalini Malani: In Search of Vanished Blood. Künstlerbuch der dOCUMENTA (13) von Carolyn Christov-Bakargiev, Arjun Appadurai und Andreas Huyssen. Ostfildern: Hatje Cantz 2012, 46–59.

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Debra Satz
(Stanford University)
Everything for Sale?
Moralische Grenzen des Marktes

Märkte sind die beherrschende Form gesellschaftlicher Organisation, und doch gibt es viele Güter und Dienstleistungen, die wir gegenwärtig nicht über Märkte verteilen. Wir kaufen und verkaufen Autos und Hemden, verurteilen aber mehrheitlich den Handel mit Wählerstimmen, Babys oder Gerichtsurteilen. Der Status anderer Dienstleistungen und Güter –  zum Beispiel Gesundheitsversorgung, menschliche Nieren oder Sex – ist umstritten. Welche Gründe sprechen dafür, Märkte zu nutzen, welche dagegen? Darüber wurde im 20. Jahrhundert viel diskutiert. Dabei konzentrierten sich die Debatten in aller Regel auf das Kriterium der Effizienz. In ihrem Vortrag untersucht Debra Satz eine Reihe weiterer Gründe für und wider die Nutzung von Märkten. Neben der Effizienz geht es um Fragen der Verteilungsgerechtigkeit sowie um die Auswirkungen von Märkten auf demokratische Institutionen und eine demokratische Kultur.

Debra Satz ist Professorin für Philosophie sowie Professorin für Ethik in der Gesellschaft an der Stanford University und in verschiedenen Programmen u. a. zu Armut und Ungleichheit, Umwelt und Ressourcen, Rasse und Ethnizität engagiert. Sie forscht und lehrt in den Feldern Sozial- und Wirtschaftsphilosophie, politische Theorie und feministische Philosophie. In ihrem wegweisenden Buch »Why Some Things Should Not Be For Sale. The Moral Limits of Markets« (Oxford University Press 2010) zeigt Debra Satz, dass bestimmte Güter dem kapitalistischen Verwertungszusammenhang entzogen werden sollten, weil ihre Vermarktlichung den Bedingungen einer demokratischen Gesellschaft widerspricht.

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Symposium à jour
während der F20 P13
Eröffnungsvortrag

Symposium à jour
während der F20 P13
Paneldiskussionen

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Institut für Sozialforschung an der
Johann Wolfgang Goethe-Universität (IfS)

Das 1923 mit finanziellen Mitteln des jungen Nationalökonomen Felix Weil gegründete Institut für Sozialforschung begreift sich als Ort kritischer Gesellschaftstheorie. Anfänglich als ein Institut geplant, das der Theorie und Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung einen institutionellen Rahmen bieten sollte, durchlief die inhaltliche Ausrichtung seines Forschungsprogramms nach 1930 einen tiefgreifenden Wandel hin zu einem Programm, das später »Kritische Theorie der Frankfurter Schule« heißen sollte. Um den neuen Direktor Max Horkheimer versammelte sich ein großer Kreis von Intellektuellen, dem unter anderen Friedrich Pollock, Theodor W. Adorno, Walter Benjamin, Erich Fromm, Otto Kirchheimer, Leo Löwenthal, Herbert Marcuse und Franz Neumann angehörten. Im Frühjahr 1933 wurde das Institut wegen »staatsfeindlicher Bestrebungen« aufgelöst. Es gelang, seinen Sitz an die Columbia Universität in New York zu verlegen und die Arbeit im Exil fortzusetzen.

Als im Herbst 1946 die Stadt Frankfurt, das Land Hessen und die Universität den nachdrücklichen Wunsch aussprachen, die Gesellschaft für Sozialforschung nach Frankfurt zurückzuholen, stimmte Horkheimer der Rückkehr trotz erheblicher Bedenken zu. 1950 wurde das Institut für Sozialforschung von Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Friedrich Pollock als private Stiftung mit öffentlichen Mitteln neu begründet. Sein Grundhaushalt wird seither durch das Land Hessen und die Stadt Frankfurt gesichert; die Forschungstätigkeit dagegen muss vollständig durch Drittmittel finanziert werden.

In der wechselvollen Geschichte des Instituts kam es immer wieder zu inhaltlichen und theoretischen Neubestimmungen. Mit der Ernennung von Axel Honneth zum Direktor im Jahr 2001 knüpft das Institut insofern an seine Anfangszeiten an, als mit ihm die Leitung wieder bei einem Philosophen liegt, der das starke Interesse verfolgt, sozialwissenschaftliche Untersuchungen mit sozialphilosophischen Fragestellungen zu verknüpfen und damit die normative Dimension einer kritischen Sozialforschung zurückzugewinnen. Ziel der gegenwärtigen Institutsarbeit ist es, die empirischen und theoretischen Forschungsprojekte im übergreifenden Rahmenprogramm »Paradoxien der kapitalistischen Modernisierung« zu bündeln und zu einem kritischen Verständnis des gesellschaftlichen Strukturwandels beizutragen.

www.ifs.uni-frankfurt.de

Die BHF-BANK-Stiftung – Neue Wege, neue Sichtweisen

Soziale Phantasie zu entfalten und zu fördern, ist das Anliegen der 1999 gegründeten BHF-BANK-Stiftung. Ihr Engagement konzentriert sich auf zwei Felder: soziale und wissenschaftliche Projekte mit sozialpolitischem Hintergrund einerseits und die Förderung der zeitgenössischen Künste und des künstlerischen Nachwuchses andererseits. Wir unterstützen unsere Partner nicht nur finanziell, sondern sind oftmals auch Ideengeber. Wir ermutigen zu Vorhaben, die jenseits der ausgetretenen Pfade den Versuch machen, auch mit unkonventionellen Ideen an alten und neuen Problemen und Themen zu arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass Räume, in denen Neues erprobt und kreatives Potential erschlossen werden kann, unabdingbar für das gesellschaftliche Leben sind.

www.bhf-bank-stiftung.de

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Pressekontakte

Dr. Sidonia Blättler
Institut für Sozialforschung an der
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 26
60325 Frankfurt am Main
Telefon 069 – 75 71 83 0
blaettler@em.uni-frankfurt.de

Sigrid Scherer
BHF-BANK-Stiftung
Neue Mainzer Str. 74
60311 Frankfurt am Main
Telefon 069 – 718 3452
sigrid.scherer@bhf-bank.com

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Anfahrt à jour

Die Vorträge der Reihe à jour finden in der Zentralbibliothek, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt am Main statt.

S- und U-Bahnstation “Konstablerwache”, Ausgang “Karstadt”, dann direkt am Brockhausbrunnen in die Hasengasse einbiegen und ca. 50m Richtung Dom laufen.

Behindertenparkplatz in der Töngesgasse, rechts vor der Ausfahrt des Parkhauses Konstabler.

Fahrradabstellplätze vor dem Haus auf dem Gehweg, überdachte Abstellplätze unter der Arkade an der Rückseite des Gebäudes (Im Trierischen Hof).

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Newsletter

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Impressum

BHF-BANK-Stiftung
Rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts,
Neue Mainzer Str. 74
60311 Frankfurt am Main

Vorstand: Dietmar Schmid (Vors.), Björn H. Robens (stellv. Vors.), Wilhelm Burmester, Lanna Idriss, Prof. Klaus-Dieter Lehmann

Die BHF-BANK-Stiftung ist gemeinnützig und zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen berechtigt.
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www.bhf-bank-stiftung.de

Gestaltung: HORT
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